Range Rover Sport Kaufberatung

Der Range Rover steht wohl tatsächlich unangefochten in einer Klasse für sich. Bereits 1970, als das Wort SUV noch Lichtjahre von seiner Geburt entfernt war, hatte man in England die weitsichtige Idee, einen Geländewagen in eine luxuriös ausgestattete Karosserie zu stecken. Technisch, aber auch für Komfort und Auge tat sich einiges.

So kann man dem Range Rover durchaus auf die Fahnen schreiben, dass er der Vorreiter der SUVs, der Sport Utility Vehicles, wurde. Dennoch unterscheidet ihn auch heute noch dank dem englischen Sinn für Tradition etwas Grundsätzliches von herkömmlichen SUVs: der Range Rover ist in höchstem Maße geländetauglich.

2005: Range Rover erweitert sein Angebot um den dynamischen Range Rover Sport

Doch so weit Range Rover dem SUV-Markt zeitlich voraus war, so spät kam die Einsicht, dem enorm großen Luxusgeländewagen ein paar Nischenprodukte zur Seite zu stellen. Aber die zahlreichen Besitzerwechsel der Marke sollten diese Idee doch noch gerade rechtzeitig ermöglichen.

Zu erblickte 2005 der Range Rover Sport das automobile SUV-Licht der Welt. Obwohl es sich zunächst um einen Wolf im Schafspelz – Pardon, Land Rover mit einer Range Rover Karosserie handelte, war der Erfolg durchschlagend. Sicherlich ist es wohl auch der Verdienst des Range Rover Sport, dass wenige Jahre später der nicht minder atmeberaubende Range Rover Evoque entworfen wurde.

Doch der Kauf eines Range Rover Sport ist nicht ganz einfach, fand die Entwicklung abermals unter der Führung verschiedener Besitzer der Marke statt.

Die komplizierten Eigentümerverhältnisse bei Range Rover führen zu Verwirrung und auch einigen Problemen

Alleine schon die Besitzerverhältnisse machen es schwer, die Motoren bei den verschiedenen Range Rover Modellen zuzuordnen. Bis 1999 gehörte die Marke zu BMW. BMW entwickelte die Motoren auch fleißig weiter, doch dann viel Range Rover 2000 zu Ford und damit auch Jaguar. Um es richtig verwirrend zu machen, ist Range Rover nun Bestandteil der indischen Automarke Tata.

Während im Range Rover 3 in den ersten beiden Modelljahren noch die federführend von BMW mit entwickelten Motoren zum Einsatz kamen, erhielt der Range Rover Sport (oft auch unter dem Kürzel RRS bezeichnet) bereits Jaguar-Motoren, die auch die normalen Range Rover von da an erhielten. Die Plattform des Range Rover Sport gehörte jedoch bei der ersten Modellreihe zum Land Rover Discovery. 2010 gab es dann eine Modellpflege, doch völlig unbeeinträchtigt von dieser Modellpflege wurden bei Range Rover Komponenten auch außerhalb der Modellpflege ersetzt.

Ford setzt erbarmungslos den Rotstift an und spart den Range Rover Sport buchstäblich billig

Als ein echtes Übel stellt sich die Unternehmenspolitik von Ford bei der ersten Range Rover Sport Generation dar, denn die Amerikaner setzten den Rotstift rigoros an. Das hat zur Folge, dass selbst Bauteile, von denen man bei anderen Fahrzeugen nie etwas hört, hier schnell zu richtig kostspieligen Reparaturen führen können.

Beim RRS wäre das beispielsweise die elektrisch verstellbare Lenksäule, die mit minderwertigen mechanischen Kunststoffteilen bestückt wurde, die schnell und oft den Geist aufgeben. Die Reparatur schlägt dann über Range Rover mit knackigen 2.000 Euro zu Buche.

Die Einsparungen wirkten sich aber ebenso auf die serienmäßige Luftfederung aus, die in nicht wenigen Fällen mit falschen Werten arbeitet, sodass der Wagen durchaus seitenlastig werden kann, um – abhängig vom Defekt – einen starken Hang nach rechts oder links zu entwickeln.

Die deutlichen Schwachpunkte der ersten Baujahre Range Rover Sport

Ebenso ist besonders die Elektronik der Turbo-Diesel-Modelle sowie des Supercharged Benziners (SC) bis zu den Modelljahren 2007 in Verruf geraten. Luftfederung und Elektronikprobleme können bei diesen Fahrzeugen zu dramatischen Reparaturkosten führen. Die Elektronikprobleme führen häufig dazu, dass die Anzeigen wie wild zu blinken beginnen und der Motor ins Notlaufprogramm fällt. Daneben sind auch die Navi-Systeme in dem genannten Zeitraum problematisch.

Zum Modellpflegejahr 2010 (also bereits ab 2009) nahm sich Range Rover dann einem weiteren Problem an, das man als solches nicht unbedingt bezeichnen kann. Es hängt immer davon ab, von welcher Warte man aus das sieht. Dabei geht es um den ungemeinen Durst der bis dahin verbauten Motoren.

Die Range Rover Sport Generation I Motoren-Palette

Die folgenden Motoren wurden beim Range Rover Sport verbaut:

Ottomotoren:

  • V8, 4,4 l Hubraum, 220 kW (299 PS), 2005 bis 2007
    V8 Supercharged, 4,2 l Hubraum, 287 kW (387 PS), 2005 bis 2009, Kompressoraufladung
    V8 Supercharged, 5,0 l Hubraum, 375 kW (510 PS), 2009 bis 2013, Kompressoraufladung

Das 5-Liter-Aggregat wurde auch außerhalb Europas ohne Kompressoraufladung angeboten. Den Spitzenwert beim Kraftstoffverbrauch nahm der 4,2 SC Range Rover Sport ein: 15,9 Liter. Im reinen Stadteinsatz kommt der 4,2 Supercharged gar auf rund 23 Liter Verbrauch.

Dieselmotoren:

TD V6:

  • 2005 bis 2007, 2,7 l Hubraum, 140 kW (190 PS), Turbolader
  • 2009 bis 2011, 3 l Hubraum, 180 kW (245 PS), Biturbo
  • 2011 2013, 3 l Hubraum, 155 kW (211 PS), Biturbo

SD V6:

  • 2011 bis 2013, 3 l Hubraum, 188 kW (256 PS), Biturbo

TD V8:
2007 bis 2010, 3,6 l Hubraum, 200 kW (272 PS), Biturbo

Für die Motoren TD V6 und SD V6 betrug der Dieselverbrauch zwischen 8,5 und 9,2 Liter. Der TD V8 schlägt mit durchschnittlich 11,1 Liter Dieselverbrauch zu Buche.

Nennenswerte Ausstattungskomponenten des RRS

Der Range Rover Sport der Modellreihe 1verfügt über das von Range Rover entwickelte Terrain Responsive System. Über ein Drehrad kann der Fahrer das Allradsystem an verschiedene Untergrund-Eigenschaften anpassen.

Range Rover Sport Modellpflege 2009/2010

2010 erhielt der Range Rover Sport auch noch leichte optische Veränderungen. Trotz der dezenten Änderungen schlagen diese sich doch recht deutlich nieder: die Scheinwerfer als auch die Rückleuchten wurden verändert, weshalb auch Kühlergrill und Stoßfänger angepasst werden mussten. Die Scheinwerfer wurden dabei flacher, sodass die neue Front dynamischer und weniger bullig wirkte.

September 2013: der Range Rover Sport kommt in der zweiten Generation noch sportlicher und dynmaischer auf den Markt

2013 wurde dann der Nachfolger der ersten Modellreihe des Range Rover Sport eingeführt. Im Prinzip wurde die schon mit der Modellpflege optische Dynamik dem aktuellen Zeitgeist angepasst und wirkt jetzt noch windschnittiger und sportlicher. Die Front wurde zugleich runder, das nach hinten abgesenkte Dach optisch betont. Beide Merkmale (Front und Dachabfall nach hinten) weisen nun eine große Ähnlichkeit mit dem Erfolgsmodell Range Rover Evoque auf.

Der Range Rover Sport wird in zweiter Generation zum echten Range Rover

Nun ist der Range Rover Sport auch kein verkappter Land Rover Discovery mehr. Von nun an basiert er in der Karosserie-Architektur, der Technik und den stilprägenden Details auf der vierten Generation des prestige-trächtigen Range Rover. Vom Range Rover erhält der Range Rover Sport damit auch die massiven Veränderungen beim Karosseriebau.

Die komplette Karosserie inklusive tragender Teile präsentiert sich mit der zweiten Generation Range Rover Sport vollständig auf Leichtmetall-Basis. Damit wird der Range Rover Sport nun auch seinem Namen deutlich besser gerecht, denn einher mit der Leichtmetall-Karosserie geht eine Gewichtsreduktion um beinahe eine halbe Tonne. Das ist doch ziemlich stattlich an Gewichtseinsparung.

Geländeeigenschaften und Ausstattungsmerkmale

Nach wie vor führt der Range Rover Sport die Geländegängigkeit der Range Rover Modelle fort. Jedoch kommt nun auch ein Torsen-Antrieb, der deutlich vereinfacht wurde. Mit diesem Antrieb, der nun optional zum komplexeren Untersetzungsgetriebe mit Differenzialsperre erhältlich ist, bleibt der Range Rover Sport zwar grundsätzlich geländetauglich.

Laut Range Rover wird diese Antriebsvariante aber bei vornehmlicher Straßennutzung und bei überwiegendem Einsatz als Zugfahrzeug empfohlen. Darüber hinaus ist die zweite Generation Range Rover Sport in den Ausstattungsrichtlinien S, SE, HSE, und HSE Dynamic sowie als Autobiography Dynamic erhältlich. Die Ausstattungsmerkmale bauen dabei in der hier genannten Reihenfolge aufeinander auf und werden damit immer exklusiver.

Die Range Rover Sport Motoren-Palette der zweiten Generation

Die Motorenpalette wurde nun ebenfalls erweitert:

Ottomotoren:

  • V6 Supercharged SC: 3 l Hubraum, 250 kW (340 PS), seit 2013, Kompressoraufladung
    V8 Supercharged SC: 5 l Hubraum, 375 kW (510 PS), seit 2013, Kompressoraufladung

Der Kraftstoffverbrauch liegt zwischen 11,3 und 12,5 Liter

Dieselmotoren:

  • TD V6: 3 l Hubraum, 190 kW (258 PS), seit 2013, Biturbo
    SD V6: 3 l Hubraum, 219 kW (292 PS), seit 2013, Biturbo
    SD V8: 4,4 l Hubraum, 250 kW (339 PS), seit 01/2014, Biturbo

Der Dieselverbrauch liegt zwischen 7, 3 und 8,6 Liter.

Mit dem Range Rover Sport ab 2013 ist alles anders

Der deutlich niedrigere Kraftstoffverbrauch der zweiten Generation Range Rover Sport ist vor allem der enormen Gewichtseinsparung zu verdanken. Da die zweite Generation erst seit September 2013 auf dem Markt ist, ist zu etwaigen Schwachpunkten derzeit noch nicht viel zu sagen. Dennoch scheint man bei Range Rover viel dazu gelernt zu haben, wurden die maßgeblichen Schwachpunkte der ersten Generation doch recht solide behoben.

Ein besonderes SUV für Individualisten, die das Außergewöhnliche lieben

Mit Sicherheit ist der Range Rover Sport kein SUV von der Stange. Er spricht vor allem Individualisten an, die die Eigenschaften eines durchzugsstarken Geländewagens gerne mit einem komfortablen und luxuriösen Ambiente vereinen. Damit sind die Zulassungszahlen beider Generationen Range Rover Sport natürlich auch deutlich niedriger als bei den vergleichbaren SUV von Herstellern wie BMW oder Mercedes-Benz.

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